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Ausstellung von Maike Eller, 1942, D - Winterbach


    Der Mensch lebt mit seinem Denken im Lichte,
    Mit seinem Handeln in der Finsternis
    Und mit seinem Fühlen in der Farbenwelt.

    R. Steiner

 

maike_eller.JPGMaike Eller wurde 1942 im deutschen Harz geboren und verlebte ihre Jugendjahre bei Nordhorn an der holländischen Grenze auf dem Lande. Ihr Berufswunsch Ärztin zu werden fand bei ihrer Familie kein Gehör, weswegen sie in Baden-Württemberg ein pädagogisches Studium absolvierte und wie ihr Vater Lehrerin wurde.

Nach der Heirat mit einem Unternehmer widmete sie sich dem Betrieb und der Entwicklung ihrer beiden Söhne Thorsten und Björn, die 1968 und 1969 zur Welt kamen. Durch den Schulübertritt beider Kinder an die Waldorfschule Villingen-Schwenningen kam sie mit der Pädagogik Rudolf Steiners in Kontakt, den sie mit einem einjährigen Zusatzstudium in Stuttgart vertiefte.

In jene Zeit fiel auch ihre Ehescheidung, sodass sie als alleinerziehende Mutter an ihrem neuen Wohnsitz in Winterbach bei Stuttgart wieder in den Schuldienst eintrat und an der Waldorfschule Französisch, Handarbeit, Spinnen und Weben unterrichtete.

 

 

 

 

 

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Mit 52 Jahren beginnt Maike Eller intensiv mit Aquarellmalen, nicht zuletzt um nach einer Phase der Arbeitslosigkeit ihr seelisches Gleichgewicht wiederzuerlangen. Sie besucht eine einjährige Ausbildung zur künstlerischen Therapeutin und integriert zusätzlich zu derjenigen von Rudolf Steiner Goethes Farbenlehre in ihre Arbeit.

Mit dem Kennenlernen von Liane Collot d'Herbois und ihrer Theorie von Licht, Finsternis und Farbe in der Maltherapie eröffnet sich ihr die Möglichkeit, sich ihren Jugendwunsch zu erfüllen. Sie absolviert eine vierjährige berufsbegleitende Ausbildung zur medizinischen Kunsttherapeutin an der Emerald Foundation in Den Haag.

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Damit eröffnet sich ihr die Möglichkeit, die Gesetze der Farbentstehung mit den Gesetzen der menschlichen Seele in Verbindung zu bringen und therapeutisch anzuwenden. Sie eröffnet 1995 in Winterbach eine eigene Praxis für medizinische Kunsttherapie und Pädagogik, die sie seither in Zusammenarbeit mit antroposophischen Ärzten erfolgreich führt.

In der Folge erweitert sie die Möglichkeiten ihrer eigenen Malerei um die Öl-Lasur-Technik, die sie bei Peter Andreas Mothes erlernt. Frei atmende Farben sind für Maike Eller das Wichtigste - nicht Formen und Figuren. Wenn ihr das in ihren Bildern gelingt, dann kann auch der Betrachter frei atmen.

Maike Eller hat ihre Werke bisher in Eckwälden, Den Haag, Stuttgart und Laax ausgestellt und stellt diese jetzt erstmals in Horgen aus.

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Die Vernissage der Bilder von Maike Eller hat am Samstag, den 9. Juni 2007 von 15 bis 17 Uhr stattgefunden, wo die Künstlerin anwesend war. Die Bilder bleiben bis am Freitag, den 5. Oktober 2007 ausgestellt.